Über den ExpertInnenrat M.I.T. und seine Aufgaben

Der ExpertInnenrat „Migration.Integration.Teilhabe“ ist eine Gemeinschaft von ExpertInnen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, von NGOs und Interessensverbänden in Österreich. Unterteilt in vier Arbeitsgruppen legen diese ihr Hauptaugenmerk im Jahr 2019 auf die Themen „Arbeit“, „Bildung“, „Gesundheit“ und „Teilhabe“.

Jährliche Erarbeitung des „Österreichischen Integrationsplans“

Als konkrete Aufgabe des ExpertInnenrats „M. I. T.“ gilt die jährliche Gestaltung und Implementierung des „Österreichischen Integrationsplans“. Dieser impliziert praktische und wissenschaftliche Beiträge von ExpertInnen zu verschiedenen gesellschaftsrelevanten Themen und wird – nach seiner Fertigstellung – relevanten Institutionen und Organisationen vorgestellt.

Im Zentrum stehen dabei stehen die Versachlichung der Integrationsdebatte sowie die Erarbeitung lösungsorientierter, praktischer Ansätze, die auf gesamtgesellschaftlicher Ebene etabliert werden sollen. Alle ExpertInnen engagieren sich ehrenamtlich und können aufgrund der offenen Netzwerkstrukturen und ohne festen Vorstand unabhängige Arbeit leisten.

Erstmalige Präsentation im Rahmen des „1. Österreichischen Integrationsgipfels“

Gegründet im Mai 2019 von Dino Schosche, CEO von ALPHA plus, wird der ExpertInnenrat „M.I.T.“ erstmals im Rahmen des „1. Österreichischen Integrationsgipfels“ am 2. Dezember 2019 in der Wiener Hofburg öffentlich vorgestellt.

Zurzeit besteht der ExpertInnenrat aus 18 Mitgliedern. Bei der Zusammensetzung der Arbeitsgruppen wird die Diversität der Mitglieder berücksichtigt: m/w/d, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, aus den einzelnen Bundesländern sowie aus der Praxis und Wissenschaft arbeiten Hand in Hand und garantieren bestmögliche Ergebnisse vor dem Hintergrund eines vielfältigen Arbeitsumfeldes.

Aktuelle Themen der vier Arbeitsgruppen

Der „Österreichische Integrationsplan“ konstituiert sich durch eine aktuelle Bestandsaufnahme, Zielformulierungen und die Formulierung operativer Maßnahmen zur Umsetzung.

Die Arbeitsgruppe „Arbeit“ beschäftigt sich in diesem Sinne mit den Themen „Freiwillige Arbeit von MigrantInnen“ und „Diskriminierung am Arbeitsplatz“. Die Kernthemen der „Arbeitsgruppe Bildung“ lauten in diesem Jahr „Erwachsenenbildung“, „Schule“ und „Elementarpädagogik“, wobei u. a. auf mehrsprachige Schulen sowie die Vorbereitung auf die Schule von Kindern (und Eltern) mit Migrationshintergrund Bezug genommen wird. Die Arbeitsgruppe „Gesundheit“ befasst sich mit dem Themenschwerpunkt „psychische Gesundheit“. In der Arbeitsgruppe „Teilhabe“ werden Maßnahmen zur politischen Partizipation von MigrantInnen sowie zur interkulturellen Öffnung von Institutionen ausgearbeitet.